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Pflanzen

Pflanzen:




Es gibt bestimmte Stoffe in Wiesenpflanzen, welche die Haut lichtempfindlicher machen können. Unter dem Einfluss von UV-Licht können solche Stoffe auf der Haut zu streifigen Pigmentierungen führen.


Die Wiesengräserdermatitis ist hierfür ein typisches Beispiel, denn diese tritt nach dem Kontakt mit der nassen oder verschwitzten Haut auf.


So wie auch bei noch anderen Gräsern tritt nach einigen Stunden der Lichtbestrahlung Rötungen mit Brennen, Blasenbildung und Juckreiz an den Berührungsstellen auf. Nach gewisser Zeit verfärben sich diese Bereiche (des Pflanzenabdrucks) bräunlich. So eine Verfärbung kann Monate oder sogar Jahre sichtbar bleiben. Diese Reaktionen werden durch bestimmte Pflanzensubstanzen wie Psoralene (Furocumarine) hervorgerufen, die, indem sie die Wirkung von Sonnenlicht auf der Haut verstärken, die Haut lichtempfindlicher machen. Zu solchen Pflanzen gehören einige Gräser und Kräuter wie Riesenbärenklau (Herkulesstaude), Petersilie, Sellerie, Engelwurz, Schierlingskraut, Sellerie, wilde Möhre sowie Zitronen und Feigen enthalten Substanzen, die die Haut lichtempfindlich machen. Aber auch Johanniskraut, das als pflanzliches Mittel zur Behandlung leichter Depressionen eingesetzt wird, ist bekannt dafür, dass es noch lichtempfindlicher macht - vor allem Hellhäutige.

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